Meine Ausbildung zur Heilpraktikerin habe ich bis 2010 an der Heilpraktikschule in Selbstverwaltung in Berlin gemacht. Seit 2013 besteht meine Praxis in der Uckermark, mit den Therapieschwerpunkten Klassische Homöopathie und Systemischer Familientherapie.

 

Homöopathie:

Familientherapie:

 

Klassische Homöopathie

Historie:

Der Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755-1843) begründete die Homöopathie, indem er das Prinzip "Ähnliches heilt Ähnliches" entdeckte. Ein Stoff kann in normaler Dosis verabreicht bei einem Gesunden krankhafte Symptome hervorrufen, während der selbe Stoff in homöopathischer Dosis (sehr viel verdünnter) bei einem Kranken genau diese Symptome heilen kann.

Ein kleines Beispiel:

Eine Küchenzwiebel ruft beim Schneiden bestimmte "Symptome" hervor, wie Nasenlaufen, Augentränen und geschwollene Schleimhäute. Das löst der Stoff "Zwiebel" bei einem Gesunden aus. Hat nun ein Mensch bei einer Erkältung genau dieses Symptombild, von Nasenlaufen, Augentränen etc., so kann ihm die Zwiebel ("allum cepa") in homöopathischer Dosis verabreicht, Linderung oder Heilung verschaffen.

Erstanamnese und Follow-Up:

Ich bin Klassische Homöopathin, das heißt, ich verabreiche ein einzelnes Mittel, das sogenannte Konstitutionsmittel, das auf das gesamte System wirkt. Im Gegensatz zu einer akuten Behandlung, wo nur bestimmte Teilbereiche behandelt werden (bei Unfällen, Operationen, Verletzungen etc.), wird bei einer Konstitutionsbehandlung der gesamte Mensch behandelt. In einem ausführlichen Erstgespräche bekomme ich ein umfassendes Bild, das mir die Grundlage liefert, um das passende Mittel auszuwählen.

Das Mittel wird einmalig eingenommen und nach etwa vier bis sechs Wochen beleuchten wir in einem Folgegespräch die Wirkungen und Veränderungen. Manchmal ist ein neues oder die Wiederholung des selben Mittels angezeigt, manchmal heißt es aber auch abwarten, vertrauen und Tee trinken!

Die Erstanamnes dauert etwa zwei, das Follow-Up etwa eine Stunde. Termine können individuell vereinbart werden.

Ganzheitliche Sicht:

Weder in der Homöopathie noch in der Familientherapie geht es um Diagnosen oder Kategorien. Es geht stets um das eigene, innere Empfinden des körperlichen, emotionalen, geistigen und seelischen Zustandes. Homöopathie kann innere Türen öffnen, ich kann die Wege der Heilung und die anstehenden Prozesse unterstützend begleiten. Die entscheidenden Schritte gehen jedoch immer vom Menschen selbst aus.

Innerer Boykott, Unsicherheit bei Veränderungen oder eingefahrene Verhaltensweisen, können sich als Hindernisse zeigen, die auch bei einem gut gewählten Mittel die Heilung verhindern. Ist das der Fall, sind familientherapeutische Werkzeuge große Helfer: Wenn Homöopathie die inneren Türen öffnet, so kann die Familientherapie dabei helfen, die nötigen Schritte zu gehen, indem die eigenen Ressourcen hervorgebracht und genutzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Systemische Familientherapie

 

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